Kasimir kostenlos testen
Ohne Kreditkarte, mit euren eigenen Unterlagen. Fragen zur Einführung in eurem Unternehmen beantwortet Felix Stürmer persönlich.
Seit einem Jahr hören wir in fast jedem Kundengespräch denselben Satz: „Wir wollen KI im Unternehmen einsetzen — aber unsere Daten dürfen das Haus nicht verlassen." Meist folgt darauf ein Achselzucken. Denn die Werkzeuge, die alle kennen, speichern in den USA und nutzen Eingaben standardmäßig zum Training. Für einen Steuerberater, ein Planungsbüro oder einen Maschinenbauer mit Konstruktionsdaten ist das keine Option.
Wir haben uns entschieden, das Achselzucken nicht länger mitzumachen, und eine eigene Plattform gebaut. Sie heißt Kasimir, läuft unter kasimir.ai und ist seit Anfang des Jahres bei den ersten Unternehmen produktiv im Einsatz. Zeit, sie euch richtig vorzustellen.
Der Markt für KI-Assistenten im Unternehmen ist voll. Was ihn aber prägt, sind im Wesentlichen zwei Bauarten.
Die erste ist die amerikanische Plattform mit europäischem Anstrich: eine Oberfläche in Deutsch, ein Rechenzentrum in Frankfurt — das Modell selbst läuft trotzdem bei einem US-Anbieter, und der US CLOUD Act gilt weiter. Die zweite ist die dünne Hülle um eine fremde Schnittstelle: hübsches Chatfenster, keine eigene Infrastruktur. Sobald jemand fragt, wo genau die Daten liegen, wird es unscharf.
Beides beantwortet die Frage nicht, die uns Kunden stellen. Also haben wir den unbequemen Weg genommen: eigene Modelle, eigene Server, eigene Verantwortung.
Kasimir ist eine KI-Plattform für alle Mitarbeitenden eines Unternehmens — nicht für eine IT-Abteilung, die Prompts schreiben kann. Vier Bereiche tragen das Produkt:
Chat und Firmenwissen. Neun Modelle stehen im Chat zur Auswahl, pro Aufgabe wählbar — vom schnellen Standardmodell bis zum Reasoning-Modell. Dokumente hochladen und befragen, mit Beleg und Seitenzahl aus dem Original; Ordner aus Microsoft 365, Google Drive, Nextcloud oder ownCloud werden automatisch synchronisiert. Dazu Websuche mit klickbaren Quellen, Datenanalyse, Diagramme und Diktat.
Besprechungen. Aufnehmen, am Rechner oder mit dem Handy — Kasimir schreibt mit, erkennt die Sprechenden und macht daraus ein Protokoll mit Aufgaben und Verantwortlichen. Hinterher lässt sich die Besprechung befragen, und jede Antwort springt an die passende Stelle der Aufnahme.
Workflows. Wiederkehrende Abläufe per Maus bauen statt per Code: Eine Bewerbung kommt rein, Kasimir liest sie, bewertet sie und bereitet die passende Antwort vor. Wo es darauf ankommt, wartet der Ablauf auf eine Freigabe durch einen Menschen.
Assistenten. Eigene Assistenten mit festem Auftrag, eigenem Wissen und eigenen Werkzeugen — etwa einer, der eine Mail an einen Kollegen verschickt. Bevor er etwas nach außen tut, fragt er nach und führt erst nach dem Klick auf „Ausführen“ aus.
Dazu kommen die Dinge, die niemand auf einer Produktseite feiert und ohne die trotzdem kein Unternehmen eine Plattform einführt: Rollen und Rechte, IP-Freigabelisten, Mandantentrennung, Auftragsverarbeitungsvertrag, ein Auswertungsbereich für Nutzung und Kosten, und eine Löschfunktion, die wirklich löscht.
Die entscheidende Designentscheidung steckt unter der Oberfläche. Standardmäßig läuft jede Anfrage in Kasimir auf offenen Modellen, die auf GPUs in unserem eigenen deutschen Rechenzentrum laufen. Nicht nur der Chat — auch die Einbettungen für die Dokumentensuche, die Nachbewertung der Treffer, die Spracherkennung für Besprechungen und die Texterkennung gescannter PDFs. Es gibt in diesem Standardweg schlicht keinen Dritten, an den Daten fließen könnten.
Welche Modelle das konkret sind, ändert sich mit dem Markt — Stand heute sieht es so aus:
| Modell | Aufgabe | Wo es rechnet |
|---|---|---|
| Gemma 4 (31B) | Standardmodell für Chat, Zusammenfassungen und das Lesen von Bildern und Plänen | eigenes Rechenzentrum, Deutschland |
| Jina Embeddings v3 | macht Dokumente durchsuchbar | eigenes Rechenzentrum, Deutschland |
| Qwen3-Reranker | bewertet Suchtreffer nach, bevor sie ins Modell gehen | eigenes Rechenzentrum, Deutschland |
| WhisperX | Transkription mit Sprechererkennung | eigenes Rechenzentrum, Deutschland |
| GPT-5.6, GPT-5.4, Claude Sonnet 4.6, Mistral Large 3, Grok 4.3, DeepSeek V4 Pro | zuschaltbar für besonders schwere Aufgaben | EU-Region |
Wer für eine Aufgabe ein Frontier-Modell braucht, kann es bewusst zuschalten; verarbeitet wird dann DSGVO-konform in der EU. Jedes Modell trägt dabei im Auswahlmenü sichtbar, wo es rechnet — die Entscheidung trifft niemand versehentlich.
Das ist der Unterschied zwischen einem Versprechen und einer Architektur. Ein Versprechen steht in den AGB. Eine Architektur macht den Datenabfluss unmöglich, weil es keinen Pfad dorthin gibt.
Kasimir ist kein Alleingang. Wir bauen ihn gemeinsam mit der Viedev GmbH — und ohne diese Kombination gäbe es das Produkt nicht.
Produkt, UX und Mittelstands-Know-how. Software für mittelständische Kunden von der ersten Idee bis zur produktiven Lösung: Architektur, Frontend, Backend, Onboarding — und eine Oberfläche, die Sachbearbeiter genauso bedienen wie die Geschäftsführung.
Rechenzentrum und Compliance. Eigenes Rechenzentrum in Deutschland, spezialisiert auf Cloud-Lösungen für regulierte Branchen, in denen Daten das Land nicht verlassen dürfen. Dort stehen die GPUs, auf denen unsere Modelle rechnen. Dazu Erfahrung mit BSI-Anforderungen, Audit-Konzepten und dem KRITIS-Umfeld.
„In regulierten Branchen lautet die erste Frage nicht, welches Modell das klügste ist, sondern wo es rechnet. Bei Kasimir können wir auf die Antwort zeigen: auf unser eigenes Rechenzentrum in Deutschland. Dass daraus ein Werkzeug geworden ist, das auch die Sachbearbeitung gern benutzt, ist der Teil, den wir allein nie hinbekommen hätten.“
Der Chat ist der leichte Teil. Ein Chatfenster an ein Modell zu hängen, ist ein Wochenende Arbeit. Die Monate gehen dafür drauf, dass die KI die richtige Stelle in euren Unterlagen findet. Unsere erste Suche war rein semantisch — und ist an der deutschen Sprache gescheitert: Wer nach „Sockel" fragt, bekam keine Treffer zu „Sockelhöhe". Heute kombiniert Kasimir semantische und wortgenaue Suche und bewertet die Kandidaten anschließend mit einem zweiten, eigenen Modell nach. Der Gewinn an Antwortqualität war größer als jeder Modellwechsel davor.
Antworten ohne Beleg sind wertlos. In dem Moment, in dem jemand eine KI-Antwort zu einer DIN-Norm oder einem Vertrag im Arbeitsalltag verwendet, muss er die Quelle in einem Klick prüfen können. Deshalb trägt in Kasimir jede Antwort einen Quellenstreifen: Dokument, Seite, Textstelle. Das bremst die Euphorie und erhöht die Nutzung — erst dann trauen sich Menschen, das Ergebnis weiterzuverwenden.
Souveränität ist eine Betriebsaufgabe, kein Häkchen. Eigene Modelle zu betreiben heißt, GPUs im eigenen Rechenzentrum auszulasten, Warteschlangen zu bauen, nachts zu sichern und ein Monitoring zu haben, das alle fünf Minuten eine echte Testfrage durch den kompletten Pfad schickt. Das ist unbequemer, als eine fremde Schnittstelle aufzurufen. Es ist aber der einzige Weg, die Frage nach dem Datenstandort ohne Sternchen zu beantworten.
Wir sind unser eigener erster Kunde. Kasimir arbeitet auch in unserem eigenen Hub — dort beantwortet er Fragen zu Projekten, Kunden und Angeboten. Jeder Fehler trifft uns zuerst. Das ist der Grund, warum das Produkt in diesem Tempo gewachsen ist: In den letzten Monaten kamen unter anderem das Firmen-Notizbuch, Nextcloud- und ownCloud-Anbindung, ganze Dokumentübersetzungen, Excel im Chat, Meeting-Protokolle mit echten Teilnehmernamen, eine offene API und ein Gedächtnis dazu, das sich Rolle und laufende Vorhaben über Chats hinweg merkt — nachvollziehbar und mit einem Klick zurücknehmbar.
Über Souveränität und Architektur lässt sich lange schreiben. Ob Kasimir zu eurem Arbeitsalltag passt, zeigt sich aber erst mit euren eigenen Unterlagen. Deshalb könnt ihr Kasimir kostenlos testen, ohne Kreditkarte: Ihr meldet euch auf kasimir.ai mit ein paar Worten zu eurem Vorhaben an, wir schalten euren Zugang kurzfristig frei, und ab dann arbeitet ihr mit euren eigenen Daten, nicht mit einer Demo.
Drei Dinge, mit denen ihr in der ersten Woche am meisten herausfindet:
Danach wisst ihr, ob sich Kasimir für euch lohnt. Und wenn ihr unterwegs Fragen habt oder Kasimir für mehr als ein kleines Team einführen wollt, meldet euch direkt bei Felix Stürmer.
Ohne Kreditkarte, mit euren eigenen Unterlagen. Fragen zur Einführung in eurem Unternehmen beantwortet Felix Stürmer persönlich.
Kasimir ist unsere Antwort auf eine Frage, die der Mittelstand seit zwei Jahren stellt und auf die es bislang keine saubere Antwort gab: KI im Arbeitsalltag nutzen, ohne die Kontrolle über die eigenen Daten abzugeben. Der Standard sind offene Modelle auf eigener Hardware in Deutschland; Frontier-Modelle sind zuschaltbar, nicht eingebaut. Darauf sitzt eine Plattform, die Chat, Firmenwissen, Besprechungen und Automatisierung in einer Oberfläche zusammenbringt — bedienbar von allen, nicht nur von der IT.